Werner Schrittwieser

Ski amadé ist bereit für die Saison

Für viele Gäste und Wintersportler ist es bereits eine gewisse Selbstverständlichkeit, beginnend mit dem Start in die neue Skisaison perfekte Bedingungen vorzufinden. Doch bis sich die 760 Pistenkilometer in Ski amadé in diesem gewohnt tollen Zustand befinden, ist eine ganze Reihe an Arbeiten notwendig. Nicht umsonst besagt ein bekanntes Zitat „Nach der Skisaison ist vor der Skisaison“. Und so beginnen auch die Vorbereitungen auf den nächsten Winter bereits unmittelbar nach der abgelaufenen Saison im Mai. Bei einer Vielzahl an Revisionsarbeiten werden Beschneiungsteiche, Pumpstationen, Schneekanonen, Liftanalagen und Maschinen gewartet, gereinigt und in Schuss gebracht.

Kompakte Schneeauflage

Ohne die tatkräftige Unterstützung der Schneekanonen wäre an einen Skibetrieb bis in den späten Frühling nicht zu denken. Aufgrund der entsprechend hohen Kapazitäten auf den Bergen ist eine kompakte Schneeschicht auf den Pisten das Um und Auf. Da der Kunstschnee im Gegensatz zum Naturschnee eine vielfach höhere Dichte aufweist, ist dieser viel kompakter und resistenter. Deshalb setzen die meisten Skigebiete mittlerweile auf schlagkräftige Beschneiungsanlagen vom Berg bis ins Tal. 

Pistenchef Gerhard Zettel vom Hauser Kaibling, der heuer bereits in seinen 41. Winter startet, gibt einen kurzen Einblick über den aktuellen Stand der Dinge: „Die Verschubarbeiten sind fast abgeschlossen. Im oberen Bereich sind wir fertig. Hier haben wir eine Auflage von rund 60 Zentimeter, die ausreichend ist. Weiter unten bei den Talabfahrten schauen wir, dass wir rund 1,40 bis 1,50 Meter Schnee reinbringen. Mit dieser Menge kommen wir im Normalfall über die gesamte Saison, wie uns die langjährige Erfahrung zeigt. Wir haben bereits fast zwei Drittel der Schneemengen, die wir für die gesamte Saison benötigen, beisammen und blicken bereits sehr positiv auf die Skisaison!“

Ein sicheres Miteinander

Auch in der Region Hochkönig sind die letzten Vorbereitungen voll im Gange. Finale Arbeiten an den Liftanlagen werden durchgeführt, unter anderem auch beim neuen Tellerlift Natrun direkt in Maria Alm. Dieser eignet sich auch perfekt als Übungslift für Skianfänger. Neben der Pistenpräparierung setzen die Bergbahnen zusammen mit Ski amadé alle notwendigen Maßnahmen, um für ein sicheres Miteinander bei größtmöglicher Sicherheit im Skigebiet zu sorgen. Ein verantwortungsvoller Umgang miteinander hat oberste Priorität.
 

Zu den getroffenen Vorkehrungen zählt unter anderem das permanente Tragen eines Mund-Nasenschutzes im Skibus, im Kassen- und Seilbahnbereich sowie in den Gondeln und Liften. Natürlich werden die Vorkehrungen laufend an die Vorgaben der Bundesregierung angepasst. Die aktuellsten Maßnahmen findet man immer auf www.skiamade.com/corona. Bei jedem Ticketverkauf gibt Ski amadé auch einmalig einen wintersportgerechten Mund-Nasenschutz aus. Über die aktuellen Sicherheitsbestimmungen wird auch direkt vor Ort via Lautsprecherdurchsagen und Hinweisschilder informiert.

Der letzte Feinschliff

Für die Pistencrew hat sich durch den verspäteten Saisonstart aufgrund von Corona nur wenig geändert. Lediglich die letzten Vorbereitungen laufen durch die Verzögerung etwas stressloser ab. „Normalerweise arbeiten wir zum Ende hin die ganze Nacht über durch in einem 24h-Schichtbetrieb. Jetzt erledigen wir fast alle Arbeiten ausschließlich am Tag“, so Zettel.  

Jetzt geht es ins große Finale der Vorbereitungsarbeiten. Nach dem Feinanschub folgt nun die Pistenabsicherung. Dazu zählen alle Tafeln und Markierungen, Absperrungen, Absturzsicherungen sowie Polsterungen. Diese nehmen nochmals rund eine halbe Woche in Anspruch. Und dann sollte einem Saisonstart mit perfekten Pisten am 24. Dezember 2020 nichts mehr im Wege stehen.

Freut ihr euch auch schon so, endlich wieder über die traumhaften Hänge von Ski amadé zu carven?

Wir hoffen alle, dass sich die Situation in Zukunft bessert und auch die vielen liebgewonnen Gäste aus dem Ausland, wieder bei uns sein können. Wir alle sind schließlich ein bisschen Ski amadé.

Werner Schrittwieser

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