HAHNBAUM – UND DER FLAIR EINES PRIVATSKIGEBIETS

Ich möchte die Gelegenheit nutzen um einem traumhaften und viel zu wenig besungenen Skigebiet, innerhalb und trotzdem ein bisschen außerhalb des Ski amadé Mainstreams, meine Ehre zu erweisen. Dem berühmt-berüchtigten Hahnbaumlift. 

Mitten im Herzen der Bezirkshauptstadt Sankt Johann befindet sich eine kleine aber äußerst feine Liftanlage. Insgesamt gibt es drei Lifte, welche den BesucherInnen zur Verfügung stehen. Ein 2er Sessellift, der wahlweise entweder bis zur Berg- oder Mittelstation führt, ein Schlepplift und ein Gratis Übungslift, der den Anfängern und Jüngsten zur Verfügung steht. Außerdem richten die Bergbahnen jedes Jahr einen Kinder- bzw. Kleinkinderberreich mit Karussell und einem Hang zum sogenannten „Blattlrutschn“ ein. Für Jung und Alt ist dort einfach alles da, was man zum entspannten Skitag braucht.

Und „Entspannung“ ist bei dieser Location auch schon das Schlüsselwort. Als Elternteil sind einem die potentiellen Gefahren, die in einem riesigen Skigebiet mit hunderten von PistenbesucherInnen herrschen, genauestens und spürbar bewusst. Diesen „Stress“ will man sich, vor allem in Begleitung der Kinder, nicht zwangsläufig allzu oft aussetzen.
Und hier bietet der Hahnbaum wirklich eine perfekte Alternative. Die Jüngsten können dort relativ selbstständig die verschiedenen, dem Können angemessenen, Liftanlagen benützen und man hat als Elternteil einen super übersichtlichen Hang vor sich, bei dem man jederzeit nahezu alle Teile des Hanges stets einsehen kann. Bereits um die Weihnachtszeit können die Mitarbeiter der Ski Amade eigentlich stets mit ausgezeichneten Pistenverhältnissen punkten und vor allem am Wochenende trifft man dort ein breites, vor allem einheimisches, Publikum voll und ganz im Element der Nachwuchsförderung an.

Die Rodelbahn ist ein weiteres Highlight am Berg und bietet selbst denen die, entweder aus konditioneller Sicht oder in Begleitung kleinerer Kinder, den Aufstieg scheuen, die Möglichkeit eine durchwegs lustige und teilweise auch anspruchsvoll lange Strecke mit dem Schlitten hinunter zu sausen.

Nicht bloß durch des jährlich stattfindenden und gut besuchte „12h Skitourenrennen“ sondern auch aufgrund der äußerst angenehmen Atmosphäre, entlang der eigens vorbereiteten und abgesteckten Tourenroute und der freundlichen und köstlichen Bewirtung durch das Team der Vogei Hüttn am Gipfel, schlängeln sich die ganze Saison über viele begeisterte Tourengeher, die knapp 2 km lange und etwa 500 Höhenmeter überwindende Strecke, karawanenartig hinauf. Auch zu abendlicher Stunde erleuchten viele kleine Stirnlampen die Route nach oben und so mancher gönnt sich nach Feierabend eine gemütliche Outdooraktivität und ein kühles Blondes im herrlichen Panorama des Tals und den tief verschneiten Hochkönig.

 

Ich glaube im Sinne vieler zu sprechen wenn ich sage, möge uns dieses herrliche Fleckchen noch lange Zeit erhalten bleiben, denn dieses Gebiet trägt spürbar nicht nur zum zukünftig skibegeisterten Nachwuchs bei, sondern ist ein traumhafter Platz im Herzen der Stadt wo man sich trifft, austauscht, beglückwünscht, begrüßt, aufeinander Rücksicht nimmt, Freundschaften pflegt und gemeinsam die Natur genießt.

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