Meine kulinarischen Highlights der Ski amadé Genuss-Ski-Routen

Von Viennissimalifestyle

Seid ihr auch so leidenschaftliche und begeisterte Wintersportler wie ich und daher große Fans von Ski amadé, Österreichs größtem Skivergnügen? Obwohl ich zwar sonst lieber meine Carvingschwünge in den Schnee zaubere, habe ich dieses Mal einige Skiregionen von der kulinarischen Seite her entdeckt und die neuen Genuss-Ski-Routen für euch getestet. Ski amadé ist schon seit etlichen Jahren für besondere Kulinarik-Erlebnisse in den Skihütten am Berg sowie in eigenen Foodie Hot Spots im Tal bekannt. Dabei stehen stets regionale Produkte heimischer Bauern und Produzenten im Vordergrund.

In diesem Winter kamen nun zum bereits reichhaltigen Angebot von „TASTE Ski amadé“ neue Genuss-Ski-Routen dazu, welche genüssliches Skifahren und/oder Snowboarden mit kulinarischer Skihüttenkultur verbinden. Die Routen in den einzelnen Skigebieten sind alle von euch individuell erlebbar und locker an einem einzigen Wintersporttag zu meistern. Unterstützend würde ich euch
den neuen Ski amadé Guide, eine super coole App, empfehlen! Dennoch hätte ich so meine persönlichen Insidertipps für euch, denn ich komme sozusagen frisch von der Piste herunter und möchte gerne meine TASTE Ski amadé-Erlebnisse mit euch teilen!

1. Prosecco-Tour, Snow Space Salzburg

Meine ersten kulinarischen Einkehrschwünge führten mich in die Region Flachau - Wagrain - St. Johann. Gemäß dem italienischen Lebensgefühl des „Dolce far niente“ könnt ihr bei der sogenannten Prosecco-Tour nicht nur die genüssliche Salzburger Gemütlichkeit, sondern auch ihre Kochkünste entdecken.

Dampfkessel, Flachau

Die Tour, welche euch im Laufe eures Skitages quer durchs ganze Skigebiet führt, beginnt bereits bei der Talstation im Dampfkessel (gleich gegenüber dem 1er Spacejet) mit einem typischen Cappuccino, Brioche und - wenn ihr möchtet - einem ersten Gläschen Prosecco. Mein persönlicher Tipp wäre, an diesem Morgen in eurem Hotel eher weniger zu frühstücken, damit ihr bewußt voller Appetit in diese Kulinarik-Tour starten könnt. Nachdem an diesem Tag gleich zwei kulinarische Highlights in zwei von Ski amadé zertifizierten Ski- und Weingenusshütten auf euch warten, würde ich euch empfehlen, nach den ersten intensiven Stunden voller Pistenspaß gegen 11 Uhr in die Lisa Alm einzukehren und über mittags durchzufahren. Denn dann habt ihr die begehrten Flachauer Pisten fast ganz allein für euch während die anderen auf der Hütte pausieren.

Lisa Alm, Flachau

Die Lisa Alm – bekannt für ihr stylisches Interior Design und dem etwas anderen Après-Ski Lifestyle nachmittags bei Livemusik, Prosecco oder gar Champagner – hat sich für die Prosecco-Tour eigene italienische Gerichte einfallen lassen, unter denen ich euch vor allem die Pastavariationen ans Herz legen würde. Nach einer leichten Portion „Ceviche vom Seesaibling“ empfehle ich euch die Flusskrebs Pagliarini mit Venusmuscheln. Notfalls esst ihr sie zu zweit, aber sie sind wirklich traumhaft und zergehen förmlich auf der Zunge. Dazu ein Gläschen Rosé Prosecco, abschließend ein starker Espresso ehe es wieder zurück auf die Carvingpisten geht. Obwohl ich mich nur schwer von der Hütte trennen konnte, denn das alpine Interior Design ist schon sehr gemütlich und chic zugleich.

Auhofalm, Wagrain

Spätestens am Nachmittag stellt sich erneut Hunger nach Pasta ein und es wird Zeit für einen Einkehrschwung auf der Aufhofalm. Sei es auf der großzügigen Sonnenterrasse (teils mit Liegestühlen und Loungemöbeln), sei es in der stylischen Aufhofalm Lounge mit großem Kamin und Panoramafenster im ersten Stock. Übrigens mein Lieblingsplätzchen, da mit wunderbarem Bergblick und urgemütlich eingerichtet. Auch hier werdet ihr mit herrlichen Pastagerichten oder Pizza verwöhnt. Ich selbst hatte mich für die Spaghetti ai Pomodorini und Ruccola sowie etwas Pizzabrot entschieden. Nach einem Cappuccino sowie einem köstlichen Digestif ging es abermals schweren Herzens zurück für mich auf die Pisten.

Solltet ihr am Rückweg nach Flachau noch nicht zu müde sein, dann kehrt nochmals kurz in der Lisa Alm ein, denn ab 15 Uhr ist dort bereits bester Après-Ski angesagt. Mit etwas Glück erwischt ihr einen Donnerstag und Francesco, der Italiener, entführt euch live in italienischen Pistenflair, so heiß sind seine Songs. Abschließend könntet ihr noch einen Abstecher in die Herzerlalm beim 8er
Jet machen und 1 Glas Prosecco mit Aperol genießen. Notfalls nehmt ihr den Skibus zurück zu eurem Auto am Spacejet Parkplatz, welcher sich gleich in der Nähe befindet.

2. Die Genussvolle, Großarl

Tags danach führte es mich nach Großarl, einem wunderschönen, kleinen, aber feinen Familienskigebiet und ich machte mich auf die Spuren der Ski amadé Genussvollen Ski-Tour, welche mich nicht nur am Berg, sondern erstmals auch im Ort einkehren ließ. Auch hier empfehle ich euch, zeitig dran zu sein und die wunderbaren Carvingpisten - noch vor den Familien und Skiclubs - zu entdecken. Ihr könnt easy bis Dorfgastein pendeln und das herrliche Panorama ins Gasteinertal bewundern. Ein besonderer Geheimtipp ist der Gipfel des Kreuzkogels, welchen ihr in nur 5 Minuten Gehzeit von der Kreuzkogel Bergstation aus erreicht. Eure „Mühen“ werden mit einem einzigartigen 360° Bergblick belohnt!

Gehwolfalm, Großarl

Nach einigen Schnappschüssen solltet ihr euch wieder auf die Ski oder Snowboards begeben und die Abfahrten genießen. Wenn sich erster Hunger einstellt, dann empfehle ich euch einen kulinarischen Einkehrschwung in die Gehwolf Alm, eine weitere von Ski amadé zertifizierte Ski und Weingenusshütte im Skigebiet. Hier könnt ihr zwischen zahlreichen heimischen Schmankerln
wählen. Ich selbst - das gehört nun mal bei mir zu einem Skitag dazu - hatte mich für einen köstlichen Kaiserschmarr’n bei Kaiserwetter entschieden und Gott sei Dank noch ein Plätzchen in einer der Liegestühle auf der Sonnenterrasse erhascht. Nachdem ich den ganzen Vormittag sportlich das Skigebiet erobert hatte, ging es anschließend für mich zurück ins Tal. Es war mein allererster Aufenthalt in Großarl, daher war ich schon neugierig auf den Ortskern sowie weitere Highlights der Ski amadé Genuss-Ski-Route.

Troadkasten, Großarl

Dazu gehört auf alle Fälle der Besuch des lokalen Bauernladens, genannt Troadkasten, den ihr übrigens leicht zu Fuß von der Gondelstation erreichen könnt. Ich mußte mich erst in der Aussprache üben, denn ich hatte dieses Wort noch nie zuvor gehört. Dabei handelt es sich bei einem Troadkasten um einen ehemaligen Getreidespeicher der Bauern während der Winterzeit.
Hier findet ihr jegliche „g’sunde Kost“ aus dem Großarltal sowie der Region. Sollte euer Appetit nach dem Kaiserschmarr’n auf der Gehwolf Alm noch nicht für eine wirklich köstliche Kaspressknödelsuppe und einer deftigen Bauernjause reichen, so würde ich euch empfehlen, am letzten Tag eures Skiurlaubes reichlich für zuhause einzukaufen. Auch ich konnte dem selbst gemachten Bauernbrot, der regionalen Butter, dem Schinkenspeck sowie den herrlichen Käsesorten nicht widerstehen und hatte so ein Stück Großarl und ganz viele kulinarische Erinnerungen mit nach Hause genommen.

Atelier Astei, Großarl

Bei meiner anschließenden Erkundungstour durch den Ort ist mir ganz besonders das Atelier Astei mit traditioneller und wirklich beeindruckender Schnitzkunst aufgefallen. Ein Geheimtipp für so manche Mitbringsel vom Skiurlaub! 

Irgendwann stellte sich dann doch auch wieder der Hunger ein und ich freute mich schon auf die nächste Einkehrgelegenheit, die neue Kost Bar im frisch umgebauten und sehr lifestylig gestalteten Hotel Berg-Leben. Wenn ihr eure stärkende Skijause etwas ruhiger genießen wollt, dann könnt ihr euch auch in eine der beiden ebenso sehr gemütlich und stylisch eingerichteten Stuben setzen. Auch die Speisekarte verbirgt so manche „g’sunde“ Überraschungen von Salade Bowles über kräftige Suppen bis hin zu diversen lokalen respektive italienischen Köstlichkeiten. Ich selbst entschied mich für einen knusprigen Hühnerbrust-Wrap mit Salatgarnitur und kostete mich durch diverse hausgemachte Limonaden durch.

Nach einem wirklich sympathischen Gespräch mit der Hotelchefin ging es für mich zu Fuß zurück ins Hotel, wo ich mit Freuden den Spätnachmittag im Wellness- & Saunabereich ausklingen ließ. Kurz vor dem Eindösen ließ ich nochmals alle meine kulinarischen als auch persönlichen Erlebnisse Revue passieren. Nebst der Kulinarik und den schönen Pisten hatte mich vor allem die so herzerfrischende österreichische Gastfreundlichkeit der Hüttenwirte/Innen der letzten Tage begeistert und ich freue mich schon jetzt auf meine nächste Genuss-Ski-Route in Ski amadé!

 

Dieser Artikel entstand mit freundlicher Unterstützung von viennissimalifestyle.com

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