• 14.03.2018
  • Lisa S.
  • #Ski amadé World #Lifestyle #Freeride

Freiheit pur mitten in Ski amadé - die Dachstein Überquerung zum Hallstätter See

Mein Freundeskreis konnte es schon fast nicht mehr hören… Seit ein paar Jahren liege ich ihnen mit meinem Wunsch der Dachstein Überquerung in den Ohren. Relativ spontan entschlossen wir uns dann, diese am Sonntag durchzuführen. Von unseren einmaligen Eindrücken möchte ich euch gern berichten und euch auch ein paar Tipps für eure Überquerung mitgeben.

Die Dachstein Überquerung führt von der Dachstein Gipfelregion (Bergstation der Dachstein Gondel und Teil der Ski amadé) bis zum Hallstätter See und ist mit ihrer 25 Kilometer langen Abfahrt eine der klassischen, großen Ski-Überquerungen der Alpen. Sie ist der spektakulärste Weg, um das UNESCO-Weltnatur- und Weltkulturerbe Dachstein zu erkunden.

 

 

Zwei Fragen beschäftigten uns noch am Vortag:

  • Hallstatt oder Obertraun?

Wir entschlossen uns, die Route nach Obertraun zu wählen, da diese markiert ist und man so definitiv nicht verloren gehen kann. Also reservierten wir am Vortag (Achtung: bis 16.00 Uhr) Rückfahrttickets für den Bus um 15.30 Uhr von Obertraun nach Ramsau/Talstation Dachstein unter +43-3687-22042-800 bzw. per Mail an dachstein@planai.at.

  • Tourenski oder Alpinski?

Schlussendlich wählten wir die Tourenski und dies war meiner Meinung nach auch die richtige Entscheidung. Die Felle nahmen wir im Rucksack mit.

Am Sonntag brachen wir also gegen 09.00 Uhr bei strahlendem Sonnenschein auf. An der Talstation der Dachstein Gletscherbahn holten wir noch die Rückfahrkarten für den Bus ab (€ 16,50). Wir genossen die herrliche Aussicht bei einem Kaffee im Gletscherrestaurant und wanderten auch über die Hängebrücke zur Treppe ins Nichts und anschließend in den Eispalast. Tipp: entwertet vor der Überquerung noch die Mautkarte an der Bergstation.

Dann zogen wir uns die Tourenski an und querten den Pistenbereich. Eine präparierte Spur gibt den Aufstieg Richtung Dachsteinwarte und mit Blick zum Hohen Dachstein vor. Für die ca. 100 Höhenmeter lohnt sich das Auffellen.

Das Panorama, welches sich am höchsten Punkt auftut, ist tatsächlich einzigartig. Wirklich etwas sprachlos ließen wir die Atmosphäre auf uns wirken. Den Schildern folgend steht nach ein paar Kilometern ein kurzer Anstieg zur Simonyhütte an. Es geht weiter entlang des Ski- und Wanderweges 650. Immer wieder sind kurze Anstiege dabei. Auffellen lohnt sich nicht aber das Panorama entschädigt für die kleinen Anstrengungen zwischendurch wirklich.

Schließlich kommen wir zur Gjaidalm und kehren dort ein. Auf der Terrasse genießen wir die frühlingshaften Temperaturen und das wirklich sehr gute Essen. Zeit haben wir noch genug. Von der Gjaidalm erleichtert ein kurzer Lift (für Tourengeher und Gäste der Gjaidalm gratis) den Zugang zur Abfahrtspiste nach Obertraun.

Um 14.45 erreichen wir die Talstation der Krippenbrunn-Bahn in Obertraun. Um 15.30 Uhr fährt der Bus ab und es dauert ca. 2 Stunden bis wir wieder am Ausgangspunkt an der Talstation der Dachstein Gletscherbahn in Ramsau ankommen.

Im Nachhinein erfuhren wir, dass es auch einen Bus nach Schladming gibt und man in der Früh mit dem Bus von Schladming zur Dachstein Gletscherbahn fahren kann. Dies würde die Rückfahrt am Abend deutlich verkürzen.

Alle Informationen zur Dachstein Überquerung findet ihr auch unter www.derdachstein.at 

Wer den Dachstein nicht gleich überqueren möchte und trotzdem auf der suchen nach einem Adrenalinkick ist, der ist übrigens mit dem Ski amadé Made my Day Package „Dachstein Adventure“ gut beraten. Mit einem professionellen Guide und einem durchgeplanten Tag, ist man hier auf der sicheren Seite, gut betreut und am Abend danach bestimmt noch mega „geflashed“ von den Erlebnissen ;)

PS: Natürlich gilt am Dachstein eure Ski amadé Saisonkarte! Noch ein Grund mehr, die Dachstein Überquerung zu machen J

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