Ranggeln ist eine traditionsreiche Kampfsportart mit keltischen Wurzeln, die bereits 1518 im Salzburger Pinzgau beim Hundstoaranggeln erstmals urkundlich erwähnt wurde – einem Brauch, der seit 2010 zum immateriellen Kulturerbe der UNESCO zählt. Über die Jahrhunderte hinweg entwickelte sich daraus ein Leistungssport, der bis heute eng mit regionaler Tradition und Kultur verbunden ist. Ein guter Ranggler braucht Technik, Mut, Geschicklichkeit und Kraft. Nicht umsonst sagt man, dass Ranggeln das ehrlichste Kräftemessen der Burschen im Alpenraum ist. Der Sieger wird mit dem Titel „Hagmoar“ geehrt.