Toni Höllwart

Die Freestyle Disziplinen

Für viele Boarder und Freestyler sind die 10 Snowparks die bevorzugten Locations in Ski amadé. Mit ihren kreativen Setups schaffen es alle in das Ranking der Top Snowparks der Alpen. Die Funslopes und Funcross sind natürlich auch für Einsteiger gedacht und können sogar unter professioneller Anleitung gemeistert werden. Dafür bestens geeignet ist zum Beispiel der Absolut Park in der Ski amadé Region „Salzburger Sportwelt“, Europas längster Snowpark mit ultimativem Backcountry-Freeride-Feeling. Alles, was in der Freestyle-Szene Rang und Namen hat, pilgert seit einigen Jahren in den Superpark Planai, shreddet sich geschickt durch den Kings Park vorm majestätischen Hochkönig oder tastet sich im Snowpark Alpendorf an neue Tricks heran.

Der Freestyle Sport rückt auch immer mehr und mehr ins Rampenlicht von TV und Großveranstaltungen wie Olympia. Es werden spektakuläre Events gezeigt, aber für einen Laien ist nicht einfach zu verstehen, worum es sich hier denn jetzt eigentlich handelt. Daher habe ich euch die 6 Freestyle Disziplinen einmal zusammengefasst, um beim nächsten Event zu den vollen Durchblickern zu gehören.

Manche Bereiche haben sehr viel gemeinsam und manche Disziplinen haben sich sogar über die Jahre aus den andern entwickelt. Hier spricht man dann vom klassischen „Oldschool“ und „Newschool“ wie es beim Ski Freestyle der Fall ist.

Big Air & Slopestyle

Big Air
Der Big Air ist bestimmt eines der spektakulärsten Formate im Freeski und Snowboard Bereich. Es gilt auf einer großen Schanze den besten Sprung zu zeigen, den man auf Lager hat. Dieser wird von der Jury mit 0 bis 100 Punkten unter gewissen Kriterien bewertet. Viele von diesen „Big Airs“ werden in großen Städten durchgeführt um den Sport einem breiten Publikum näher bringen zu können. Dafür wird oft riesige Gerüstrampe aufgebaut. Man spricht in diesem Fall von sogenannten „City Big Airs“. 

Slopestyle
2014 in Sotschi war diese Disziplin das erste Mal Teil der Olympischen Winterspiele. Hierbei gilt es sein ganzes Können über mehrere „Obstacles“ hintereinander zu zeigen. Ähnlich wie bei Funslopes sind hier mehrere Rails oder Boxen hintereinander gereiht, darauf folgen noch drei größere Schanzen.

Halfpipe & Skicross / Boardercross

Halfpipe
Eine Halfpipe ist eine meist sehr aufwändig gebaute, halbe Röhre in Hanglage. Durch das wechseln der Seiten in der Pipe wird der Athlet immer schneller und kann so bis zu 5 Meter hohe Sprünge aus der Halfpipe zeigen. Ausnahmeathlet Shaun White hat 2018 seine 3te Goldmedaille bei den Olympischen Spielen in dieser Disziplin in Korea gewonnen.

Skicross / Boardercross
Diese Disziplin ist bestimmt nur etwas für die ganz Harten unter uns. Hier starten pro „Heat“ (Startgruppe) vier Athleten gleichzeitig auf einem Parcours mit Wellen, Steilkurven und Sprünge. Es wird sich nichts geschenkt“ wie man so schön sagt, denn nur schnellsten zwei kommen eine Runde weiter und treten dann wieder um gegen die schnellsten aus den anderen „heats“an. Das geht so viele Runden weiter, bis nur noch 4 Rider im finalen Lauf um den Sieg kämpfen. 

Aerials & Moguls (nur Freeski)

Aerials (nur Freeski)
Aerials wird zum Teil auch der Anfang des heutigen „Newschools“ bezeichnet. Dies war bestimmt eine der ersten Formen, in denen mit Skiern in Form eines Wettkampfes gesprungen wurde. Die Athleten fahren dabei eine fast senkrechte Schanze hoch und erreichen somit einen wahnsinnig hohen Luftstand, bei denen sie Saltos und Schrauben zeigen. Im Gegensatz zum „Newschool“ wird aber nicht „gegrabt“, d.h. sich an den Skiern gefasst.

Moguls (nur Freeski)
Das klassische Buckelpistenfahren ist die wohl älteste Disziplin unter unseren 6 Freestyle Bereichen. Seit Albertville 1992 ist Moguls Teil des Olympischen Programmes. Neben den Sprüngen über zwei Schanzen zählen noch der Fahrstill und die Geschwindigkeit in den Schlussscore des Athleten mit ein.

Wir hoffen, dass euch unsere kurze Einführung in die Welt des Freestyles gefallen hat und die ein oder andere Unklarheit damit aus der Welt geschaffen ist :D

Für alle die es mal probieren möchten sind die Bunny Slopes, also Freestyle-Pisten für Anfänger perfekt. Viel Spaß und Spannung bereiten auch die 13 familienfreundliche Funslopes und Funcross-Strecken in Ski amadé. Wer lustige Abwechslung zum Pistencarven sucht, ist hier genau richtig. Die moderaten Steilkurven, Tunnel und kleinen Schanzen, Schnecken- und Wellenpisten sind perfekt, um sich den ein oder anderen Adrenalinkick abzuholen. Einsteiger können sogar unter professioneller Anleitung die persönlichen Grenzen austesten…

Alle Infos zu den Snowparks, Funslopes und Funcross sind auf www.skiamade.com/ride zu finden.

Übrigens, wer sich neue Tricks abschauen möchte, kann die Profis der internationalen Freestyleszene bei zahlreichen Contests und Events in den Ski amadé Snowparks live erleben.
Viel Spaß auf der Piste oder im Funpark!

Toni Höllwart

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