Magdalena Putz

Wandern – Wie weit ist es noch? Und schaff ich die Kilometer und Höhenmeter konditionell?

In Ski amadé findest du im Sommer über 100 Wanderrouten, die du mit den Sommerliften erreichen kannst. Wenn du eine dieser Routen begehen möchtest, dann informier dich vorher, wie viele Kilometer und Höhenmeter auf dich warten und wie lange die durchschnittliche Gehzeit ist.

Und Ja, es macht einen Unterschied, ob ich zehn Kilometer auf 200 Höhenmeter gehe, oder ob ich zwei Kilometer auf 1.000 Höhenmeter gehe. Bei der ersten Variante ist der Weg wohl eher flach, dafür weit und ich sollte meine Ausdauer gut trainiert haben. Bei Variante zwei ist es sicher sehr steil, zum Klettern und ich benötige neben Ausdauer auch Kraft, um den Auf- und Abstieg zu schaffen.

Mein Tipp:
Erkundige dich am besten auf den Seiten der lokalen Tourismusverbände. Ski amadé hat das alles hier gesammelt aufbereitet. So findest du die passende Tour für dein Fitness-Level.

Training

Trainiere deinen Berg-Body das ganze Jahr über. Damit deine Muskeln der Belastung die sie am Berg ausgesetzt sind (bergauf und bergab) standhalten können. Kraft und Ausdauer in gleichem Maße. Schau dir an, wie viele Kilometer, Höhenmeter und welche Gehzeit auf dich warten und schätze realistisch ab, ob du und deine Begleiter das schaffen.

​​​​​​​Welche Übungen helfen?

  • Squats: Sie stärken deine Beinmuskulatur. So können die Muskeln sowohl beim Bergauf- als auch beim Bergabgehen die Kraft, die auf deine Gelenke einwirkt, abfangen. Das beugt Knie-Beschwerden vor.
     
  • Superman und Kreuzheben: Richtig ausgeführt stärken sie deine Rückenmuskulatur, die du brauchst, um deinen Rucksack hoch und runter zu tragen, ohne, dass du danach den restlichen Urlaub auf der Massage-Liege verbringen musst. Achtung: beim Kreuzheben den Rücken gerade halten und wenn du eine Dehnung im hinteren Oberschenkelmuskel spürst, machst du’s richtig.
     
  • Oberarme nicht vergessen! Hanteln oder auch Liegestütze können deine Oberarme stärken. So greifst du sicher, auch wenn es mal zum Klettern und Festhalten wird.
     
  • Planks: Sie sind das Mittel zu einem gut trainierten Rumpf. Je stabiler der Rumpf, desto einfacher das Leben.

 

Immer mit der Ruhe

Schon beim Training und auch dann, wenn du in die Berge gehst, schau, dass dein Puls sich nicht in unendliche Höhen bewegt. Eine Puls-Uhr hilft dir dabei den Überblick zu behalten. Das schützt dein Herz und du bist nicht außer Puste, wenn du oben ankommst.

Für alle die keine Puls-Uhr haben gilt: Wenn du beim Gehen noch locker mit deinen Freunden und deiner Familie reden kannst, ist der Puls in Ordnung. Wenn du alleine bist, dann atme nur durch die Nase ein – ein Top Indikator, ob du zu schnell bist.
 

Magdalena Putz

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