Let it snow, let it snow, let it snow

Jetzt ist’s schon wieder viel zu lange her, dass ich meine Gedanken schweifen habe lassen um euch, werten Leserinnen und Lesern, das zu beschreiben oder besser gesagt näher zu bringen, was uns allen doch am Winter am besten gefällt.
Die Feiertage, die mitunter doch recht stressige Vorweihnachtszeit, die lieben Kinderchen – die nun, da sie ihre wohlverdienten Ferien genießen, auch am Vormittag beaufsichtigt und „bespaßt“ werden wollen und das neue Jahr, haben bei mir ihren Tribut gefordert. Was das bedeutet?

Naja, so richtig bin ich zum Auskosten meiner wahlheimatlichen Bergwelt noch nicht gekommen. Traurig aber wahr! Hier und da ging sich schon ein Abstecher auf die Pisten aus, doch für meinen Geschmack oft viel zu kurz. Einerseits da sich die lieben Beinchen meiner Schützlinge noch nicht hundertprozentig im winterlichen Saft befinden, sprich….meine Jungs haben für einen ausgedehnten Skitag noch ein bisschen zu wenig Schmalz in den Waden. Und zugegebener Maßen andererseits, steht ihnen der liebe Herr Vater im Punkto Konditionsverlust in nichts nach. Vielleicht ging es dem Einen oder Anderen von euch ja ähnlich?

Doch nicht verzagen! Wir alle spüren doch schon, wie der Saft zu uns zurückkehrt und die traumhaften Bedingungen machen die Vorfreude auf die kommenden Wochen ja noch größer. Schnee wohin das Innergebirgsauge blickt!

Schon im Herbst hab ich mich ausgedehnt mit Bauernschläuen, Zeichendeuter- und Wahrsagerei und Wettervorhersagen beschäftigt um schon früh zu wissen auf welche Art von Winter ich mich heuer einstellen könne. Auf meteorologische Informationen kann man zu so früher Stunde noch nicht zurückgreifen. Die trauen sich doch nur eine Vorhersage abzugeben, wenn es quasi schon zu spät ist. Anders sieht es da bei den Imkern aus. Die trauen sich ja bereits früh eine Vorhersage zu. Unter anderem anhand der gesammelten Nektarmenge wurde uns ja heuer ein überdurchschnittlich weißer Winter ohne Temperaturextreme prophezeit und TADAAAAAA…..ich würd mal sagen, wir wurden nicht enttäuscht.

Es schneit und scheint und schneit und schneit halt ständig so dahin, hab ich heuer meistens das Gefühl. Selten hatte ich eine derartige Menge an kitschigen Fotos auf meinem Smartphone gespeichert. Wild verschneite Landschaften, Schnee der so unnatürlich dick, wie Watte, die in einem Theaterstück auf den Bäumen haftet und weiße Pisten in perfektem Zustand soweit das Auge reicht. Die paar Powderausflüge im Abseits waren wundervoll und ich genoss jeden einzelnen Schwung durch diesen flockigen Untergrund, der sich anfühlte als wäre unter mir nur ein Hauch von Luft, der mich wieder ein Stück nach oben hievte. Diverse Ausflüge stehen bereits auf meiner Must-Ski-Liste und ich hoffe auch die eine oder andere Skitour findet den Weg in diesen Blog! In diesem Sinne, stay tuned und auf die Brettln….obi wedln, selbst wenn’s nur eines ist.

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